Mutianus Rufus und sein humanistischer Freundeskreis


Mutianus RufusEckhard Bernstein

Mutianus Rufus und sein humanistischer Freundeskreis
in Gotha

erschienen als Band 2 in der Reihe "Quellen und Forschungen
zu Thüringen im Zeitalter der Reformation",

im Auftrag der »Historischen Kommission für Thüringen«
herausgegeben von Werner Greiling und Uwe Schirmer

in Verbindung mit Joachim Bauer, Enno Bünz, Ernst Koch,
Armin Kohnle, Josef Pilvousek und Ulman Weiß

Böhlau Verlag Köln/Weimar/Wien 2014


429 Seiten, ISBN: 978-3-412-22342-7  →  Verlagslink



Der Gothaer Humanist und Kanoniker Conradus Mutianus Rufus (1470-1526) war eine der großen Gestalten des deutschen Renaissance-Humanismus. Diese Biografie, die erste über ihn, zeichnet ein lebendiges und detailliertes Bild der äußeren Lebensumstände und der geistigen Welt Mutians. Hauptquelle für die Studie sind die über 600 auf Lateinisch geschriebenen Briefe. Sie erlauben uns nicht nur eine einzigartige Innenansicht in das Denken eines bemerkenswerten Intellektuellen der Zeitenwende um 1500, sondern auch Einblicke in jenen Kreis, den er seit 1504 um sich geschart hatte und zu dem Männer wie Georg Spalatin, die Dichter Eobanus Hessus und Euricius Cordus, der Satiriker Crotus Rubeanus, die Juristen Peter Eberbach und Herebord von der Marthen sowie die Theologen Justus Jonas und Johannes Lange gehörten, alles Persönlichkeiten, die in den großen Auseinandersetzungen der Zeit wie der Reuchlin-Affäre und der Reformation eine bedeutsame Rolle spielten.


Meldung vom: 08.07.2014 12:00 Uhr
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