Reformation in Weimar


Blaha-BandDagmar Blaha

"Das man das lauter rein Euangelion on menschliche
zusatzunge predigen soll ...". Reformation in Weimar

erschienen als Band 13 in der Reihe
"Beiträge zur Reformationsgeschichte in Thüringen",

herausgegeben von Werner Greiling, Alexander Krünes
und Uwe Schirmer

Verlag VOPELIUS Jena 2018


72 Seiten, ISBN: 978-3-939718-38-3  →  Verlagslink





Die Kirchenreformation wies in Weimar einige Besonderheiten auf. Sie ging nicht in erster Linie von den Stadtbewohnern aus, sondern wurde in hohem Maße durch den seit 1513 in der Stadt residierenden Hof Herzog Johanns befördert. Seit 1520 wurde am Hof, seit 1524 in der Stadtkirche evangelisch gepredigt. Ein administrativer Akt des Herzogs und seines Sohnes Johann Friedrich sanktionierte die reformatorische Umgestaltung des kirchlichen Lebens in Weimar, strahlte von hier in das gesamte Kurfürstentum Sachsen aus und wies der Residenzstadt eine Vorbildfunktion für die Integration der Kirche in das System landesherrlicher Territorialherrschaft zu. Eine solche hatte Weimar auch wieder, als in den 1550er Jahren begonnen wurde, die Kirchenräume den neuen Glaubensinhalten und Ritualen anzupassen.


Meldung vom: 27.04.2018 12:00 Uhr
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